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09.01.2019
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Angst vorm Zahnarzt? Woher sie kommt und was Sie und Ihr Arzt dagegen tun können

Der jährliche Kontrolltermin steht an. Sie betreten die Zahnarztpraxis und Unwohlsein macht sich breit. Was Sie eben noch als leichte Stresssymptome wahrgenommen haben, breitet sich langsam aber sicher zur einer heftigen Panikattacke aus. Wie komme ich hier raus? Warum riecht es hier so ganz speziell? Warum spielt mein Körper nur beim Zahnarzt so verrückt? Wir verraten Ihnen, was Sie selbst tun können, um Ihre Ängste zu lindern und welche 4 Behandlungsmethoden es für Angstpatienten gibt – damit Sie den nächsten Zahnarzttermin gut meistern.

Kind auf Zahnarztstuhl

Woher stammt die Angst vor der Behandlung beim Zahnarzt?

Dentalmedizin ist nicht nur gefühlt, sondern auch statistisch eine der ärztlichen Fachrichtungen mit den meisten Angstpatienten. In schweren Fällen spricht man von einer Oralphobie. Unsere Angst vorm Zahnarzt begründet sich hauptsächlich darin, dass wir alle schon einmal eine Behandlung dieser Art erlebt haben und die Erfahrung als Kinder negativ abgespeichert haben. Wir (meinen zu) wissen, was auf uns zukommt. Das ist bei vielen anderen Ärzten nicht der Fall.

Der Mundraum ist außerdem ein besonders empfindlicher und intimer Körperbereich, an den wir nicht jeden gern heranlassen. Wenn man dann noch auf dem Rücken liegend und nach oben schauend mit Geräten behandelt wird, die weder vertrauensvoll aussehen noch angenehme Geräusche von sich geben, empfinden wir einen beängstigenden Kontrollverlust und erwarten automatisch Schmerz.

 

Was können Sie selbst gegen Ihre Behandlungsangst tun?

Ein guter Zahnarzt weiß um die Bedenken seiner Patienten und möchte helfen. Viele Praxen wenden von vornherein subtile Mittel an, die Sie auf dem Behandlungsstuhl beruhigen sollen, achten Sie einmal darauf: Ein schönes Bild an der Decke, ein Fernseher an der Wand, leise Musik im Hintergrund, vielleicht ein Aquarium und viele warme Farben. Diese Dinge versprühen eine angenehme Atmosphäre und sollen Ihre Gedanken beschäftigen. Lassen Sie sich darauf ein.

Bei den meisten Behandlungen kann eine unkomplizierte, örtliche Betäubung angewandt werden. Wenn Ihr Arzt es Ihnen nicht anbietet, fragen Sie danach. Achten Sie außerdem darauf, dass Ihnen die Möglichkeit gegeben wird, jederzeit die Behandlung unterbrechen zu dürfen, damit Sie durchatmen können. Gute Ärzte machen deutlich, dass der Patient der Chef ist. Für den Fall, dass es Ihnen Sicherheit gibt, zu wissen, was in Ihrem Mund passiert, fragen Sie nach dem genauen Behandlungsablauf. Dann können Sie mithilfe eines Spiegels oder den Erklärungen Ihres Arztes die Vorgänge mitverfolgen – und dabei mehr über die Behandlung und Ihren Mundraum lernen.

Bei größeren anstehenden Behandlungen sollten Sie zuerst einen Beratungstermin vereinbaren. Dieser ist nicht mit Angst, Stress oder Schmerz verbunden und hilft, Vertrauen aufzubauen.

 

4 Behandlungsmethoden für Angstpatienten

Wenn Sie regelmäßiger für Kleinigkeiten wie Kontrollen oder einer professionellen Zahnreinigung Ihren Zahnarzt besuchen, können größere Behandlungen und Schmerzen verhindert werden. Wird trotz guter Vorsorge eine Behandlung notwendig, gibt es für jeden Patienten eine passende Behandlungsmethode. Nicht alle Praxen bieten jedoch das gesamte Spektrum an. Fragen Sie nach den Optionen.

Behandlungsmethode 1: Lasertherapie

Wer ohne Betäubung behandelt werden möchte, für den eignet sich die Lasertherapie. Laserstrahlen werden beim Zahnarzt meist verwendet, um eine Heilung zu beschleunigen. Es gibt aber auch Geräte, die für Parodontose und Wurzelbehandlungen sowie kleine Bohrungen geeignet sind. Sie „bohren“ schmerz- und geräuschlos.

Behandlungsmethode 2: Dämmerschlaf

Eine Methode, bei der Sie die Kontrolle über Ihren Körper behalten, ist der Dämmerschlaf. Diese Zwischenform aus örtlicher Betäubung und Vollnarkose wird auch Analgosedierung genannt und verwendet ein beruhigendes Sedativum in Kombination mit Schmerzausschaltern. Die Vorteile gegenüber der Narkose: Sie benötigen keine künstliche Beatmung, bleiben ansprechbar und gehen kein gesundheitliches Risiko ein.

Behandlungsmethode 3: Lachgas

Gut geeignet für Patienten mit starker Nervosität oder Würgereiz ist eine Behandlung mit Lachgas. Lachgas wird über eine Maske zusammen mit Sauerstoff zugeführt. Es wirkt entspannend und entkoppelt Sie von der Realität. Eine gewisse Gleichgültigkeit tritt ein, Angst verschwindet. Das Gas wirkt schnell, ist günstiger als eine Vollnarkose und ermöglicht es schon bei Kindern, den Besuch beim Zahnarzt mit einem positiven Gefühl zu verbinden.

Behandlungsmethode 4: Vollnarkose

Sie ist die stärkste Form der Betäubung. Sie wirkt dadurch wie die angenehmste Lösung, birgt aber auch medizinische Risiken und Nebenwirkungen. Da jeder Körper anders auf eine Vollnarkose reagiert, sollten Sie sich im Vorfeld gut bei Ihrem behandelnden Arzt informieren. Es kommt zwar selten vor, doch möglicherweise verträgt ihr Körper eine Vollnarkose schlecht und müssen unangenehme Nebenwirkungen wie Übelkeit ertragen.

 

Fazit

Unsere Angst vorm Zahnarzt entsteht meist dadurch, dass wir uns auf dem Behandlungsstuhl ausgeliefert fühlen, etwas Intimes preisgeben und schon vorher unangenehme Erinnerungen abrufen. Wenn Sie Ihre Angst selbst verringern möchten, suchen Sie sich einen Arzt, bei dem Sie sich wohlfühlen. Lassen Sie sich auf ablenkende Gedanken ein oder lassen Sie sich genau erklären, was passiert – je nachdem, was Ihnen hilft. Machen Sie Gebrauch von Ihrem Recht „Stopp“ zu sagen und überwinden Sie sich dazu, schon vor eintretenden Schmerzen zu präventiven, harmlosen Terminen zu gehen. Hilft das nicht oder nur bedingt, können spezielle Behandlungsmethoden für Angstpatienten wie Lasertherapie, Dämmerschlaf, Lachgas oder Vollnarkose Linderung schaffen. Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile, über die Sie sich vorab ausführlich informieren sollten. Ihr Zahnarzt hat Verständnis für Ihre Angst und wird Sie beraten, welche Möglichkeiten für Sie und die bevorstehende Behandlung sinnvoll sind.

 

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